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Rettungshundeeignungstest

Für jedes Team steht zu Beginn der Ausbildung der Rettungshundeeignungstest an. Dieser Test soll Aufschluss darüber geben, ob der Hund für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet ist.
Speziell vom DRK geschulte BewerterInnen stellen dem Team eine Vielfalt an Aufgaben und beobachten dabei das Verhalten des Hundes.
Zu keinem Zeitpunkt darf der Hund übermäßig ängstlich oder gar aggressiv reagieren. Idealerweise sollte sich der Hund freundlich, unerschrocken und unbefangen zeigen.
Im Rahmen des Tests wird sowohl das Verhalten gegenüber einer Fremdpersonengruppe als auch das Verhalten gegenüber optischen und akustischen Umwelteinwirkungen überprüft.

Im Ernstfall kann es nötig sein den Hund über eine längere Strecke zu tragen, daher muss sich er sich sowohl vom Hundeführer als auch von Fremdpersonen ruhig tragen lassen.

In unwegsamen Gelände oder in der Trümmerarbeit ist Gewandtheit des Hundes unerlässlich- daher wird auch das Begehen einer Bohle getestet.

Ruhige Reaktionen auf unterschiedliche optische Umweltreize sind elementar für zukünftige Rettungshunde- egal, ob Feuer oder unbekannte Gegenstände.

Eine rollende Tonne? Auch hier zeigt sich der Hund ruhig und entspannt.

Die Begeisterung mit einem Menschen zu spielen sollte jeder Hund mitbringen- unabhängig davon, ob der Hund Futter oder Spielzeug präferiert.

Der Wille eines Hundes zu einem Menschen zu kommen ist in dieser Arbeit besonders relevant. Daher versteckt sich der Hundeführer und sein Hund darf ihn suchen.

Unwegsames Gelände und wackelige Untergründe stellen für angehende Rettungshunde kein Problem dar.

Weder auf fremde Menschen  noch auf Fremdhunde darf der zukünftige Rettungshunde ängstlich oder aggressiv reagieren.