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Rettungshundestaffel
DRK-Ortsverein Friedberg - Wöllstadt
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61169 Friedberg 
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Ausbildung des Hundes

Voraussetzungen für den Hund

 

Grundsätzlich eignet sich jeder gesunde Hund mit ausgeprägtem Spiel-/ Beutetrieb für die Ausbildung zum Rettungshund. Klassischer Weise eignen sich Hüte- und Treibhunde, Diensthunde sowie Jagdhunde als auch Mischungen aus diesen Rassen. Viel wichtiger als die Rasse ist, dass sich der Hund freundlich gegenüber allen Menschen und Tieren verhält - natürlich auch gegenüber Artgenossen. Ein ruhiges, aufmerksames und selbstsicheres Verhalten gepaart mit Nervenstärke in ungewöhnlichen Situationen ist von Vorteil.

Ein Hund mit aggressivem oder ängstlichen Verhalten gegenüber Tieren und/ oder Menschen ist ungeeignet für die Rettungshundearbeit, ebenso passionierte Jäger.

Idealerweise ist der Hund von mittlerer Statur und Gewicht. Dies ermöglicht ein ausdauerndes und wendiges Arbeiten in oft unwegsamen Gelände.

Eine gute Prägung und Grunderziehung ist Voraussetzung für das Training in einer Rettungshundestaffel. Eine gute Bindung zu seinem Hundeführer ist ebenso unabdingbar. Das spielerische Training kann bereits im Welpenalter beginnen, das Höchstalter für den Eintritt in die Ausbildung liegt zwischen 2 und 3 Jahren.

Da sich die Hunde während des Trainings im Auto aufhalten, muss der Hund das Autofahren und den Aufenthalt im Auto gewöhnt sein bzw. erlernen und stressfrei ertragen.

Außerdem wird eine gültige Haftpflichtversicherung und ein gültiger Impfschutz benötigt. Unumgänglich sind regelmäßige Wurmkuren und im Sommer ein Schutz gegen Zecken.

Grundausbildung des Hundes

Zu Beginn der Ausbildung wird ein einmaliger, offizieller Rettungshundeeignungstest (RET) absolviert. Hier wird getestet, ob der Hund grundsätzlich für die Ausbildung geeignet ist. Die Ausbildung des Hundes dauert ca. 2-3 Jahre und schließt mit der Rettungshundeprüfung ab. Diese Prüfung muss zur Wahrung der Einsatzfähigkeit alle 18 Monate wiederholt werden.

Im Verlauf der Ausbildung lernt der Hund in verschiedenen Bereichen:

Flächensuche:

  • Aufbau des Geruchsbildes: Geruch vom lebenden Menschen aufspüren
  • Aufbau "Opferbindung"
  • Aufbau Anzeigeverhalten: Verbeller oder Freiverweiser je nach Eignung des Hundes
  • Erlernen von "Opferbildern"
  • selbstständiges Arbeiten
  • Steigerung der Suchkondition

Gehorsam:

  • Fußlaufen mit und ohne Leine
  • Sitz, Platz, Steh
  • Abliegen unter Ablenkung
  • Voraussenden
  • Lenken und Schicken auf Distanz

Gerätearbeit:

  • Geschicklichkeit und Gewandtheit auf der Faßbrücke, der Leiter und weiteren Geräten

Rettungshundeeignungstest

Für jedes Team steht zu Beginn der Ausbildung der Rettungshundeeignungstest an. Dieser Test soll Aufschluss darüber geben, ob der Hund für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet ist.
Erfahrt mehr darüber hier.

Rettungshundeprüfung

In Kürze erfahren Sie hier mehr über die Rettungshundeprüfung.