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Rettungshundestaffel
DRK-Ortsverein Friedberg - Wöllstadt
Homburger Straße 26
61169 Friedberg 
Telefon 06031 6000-0
Fax 06031 6000-355

rettungshunde@drk-friedberg.de

Ausbildung des Hundeführers

Voraussetzungen für den Menschen

Die Mitarbeit in der Rettungshundestaffel setzt eine regelmäßige Teilnahem an den Staffelveranstaltungen voraus. Dazu gehören neben dem Training auch Lehrgänge, Sanitästdienste, Öffentlichkeitsveranstaltungen, Übungen und Einsätze. Für die Teilnahme an Einsätzen ist das Mindestalter von 18 Jahren Voraussetzung. Auch die ständige Verfügbarkeit eines PKW ist notwendig.

Eine gewissen körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft ist erforderlich, um Training und Einsätze zu absolvieren. Wir trainieren bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit 2x wöchentlich, jeweils ca. 4-5 Stunden. Idealerweise bestehen keine Phobien, z.B. gegen Spinnen oder enge Räume, auch sollte es kein Ekel hervorrufen verschiedene Futtersorten einzusetzen.

Teamfähigkeit wird bei uns groß geschrieben. Es muss sowohl das Rettungshundeteam, bestehend aus Hundeführer und Hund optimal funktionieren als auch das Zusammenspiel der Rettungshundestaffel mit anderen Einsatzeinheiten, z.B. Feuerwehr, Polizei und andere Rettungshundestaffeln. Die Rettungshundearbeit ist kein Hundesport oder Beschäftigungstherapie. Das Engagement in einer Hilfsorganisation sollte Ihnen Freude bereiten. Es ist mehr als bloßes Hobby. Der einzelne Mensch muss sich harmonisch in die verschiedenen Gruppen einfügen können um bestmögliche Ergebnisse unserer Arbeit erzielen zu können. Schließlich geht es am Ende oft um Menschenleben.

Die Akzeptanz von bestehenden Strukturen im Bereich der Führung der Hilfsorganisationen ist unabdingbar. Deplaziert ist jeder, der Entscheidungen und Anweisungen von Führungskräften im Einsatz diskutieren möchte.

Da wir ausschließlich Teams für den Einsatzfall ausbilden, sollten die Angehörigen mit dieser Arbeit einverstanden sein und diese unterstützen. Die regelmäßige Teilnahme an Prüfungen sollte kein Problem darstellen. Zu Beginn der Ausbildung steht für das Team einmalig der Eignungstest. Die Rettungshundeprüfung selbst, ist sie einmal abgelegt, muss alle 24 Monate wiederholt werden.

Ausbildung des Menschen

Vorkenntnisse in der Rettungshundearbeit sind  nicht erforderlich. Die notwendigen Kenntnisse werden im Training, an Theorieabenden und in Wochenendlehrgängen erworben.

Dazu gehören unter anderem:

  • Sanitätsdienstausbildung
  • richtiges Spielen mit Hunden
  • Erste Hilfe am Hund
  • Sprechfunkkenntnisse
  • Einsatztaktik in der Flächensuche
  • Karte-/Kompasskunde
  • und vieles mehr
Foto: Eine Pfanne mit Frikadellen
Foto: RHS OV Friedberg-Wöllstadt