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Rettungshundestaffel
DRK-Ortsverein Friedberg - Wöllstadt
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61169 Friedberg 
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Rettungshundeeigenungstest am 27.09.2015 in Bebra

v.l.n.r.: Christian mit Mara, Annette mit Nelly und Janine mit Jenkis.

Vergangenes Wochenende traten 3 Friedberger Teams die erste Hürde auf dem Weg zum Rettungshundeteam an. Annette mit Nelly, Christian mit Mara und Janine mit Jenkis reisten nach Bebra, um ihre Hunde von den DRK Bewerterinnen beurteilen zu lassen. Sie stellten sich dabei den verschiedensten Aufgaben, darunter wackelnde und unebene Untergründe, Feuerschalen und seltsame Personen sowie jede Menge Menschen, die einfach mit den Hunden spielten. Alle drei Teams konnten überzeugen und können nun die Ausbildung zum Rettungshundeteam fortsetzen.

Annette und Nelly passieren die Rauchbehälter.
Jenkis freut sich über die vielen spielenden Menschen.
Christian und Mara begegnem dem wedelnden Tuch.

 

 

Waldbrandübung der Butzbacher Wehren in Ebersgöns 2015

Auch in diesem Jahr konnte die Rettungshundestaffel des DRK Friedberg an der Waldbrandübung der Butzbacher Feuerwehren teilnehmen. Im Rahmen des Übungszenarios galt es fünf Personen im Wald zu lokalisieren, deren Verletzungen zu versorgen und die Rettung aus unwegsamen Gelände zu organisieren. Auf diese Weise konnten verschieden Abläufe sowie die Zusammenarbeit mit anderen Einheiten geübt und optimiert werden.
Die Rettungshundeteams bedanken sich für die Möglichkeit der Teilnahme und die Zusammenarbeit während der Übung bei den teilnehmenden Einheiten, Organisatoren und de, zuständigen Revierleiter von Hessen Forst.

Offizielle Pressemitteilung: Sommerfest „20 Jahre Kooperation Polizei Hessen und hessische Rettungshundestaffeln“ am 05.09.2015

Seit 1995 schließt das Hessische Innenministerium Vereinbarungen mit den Rettungshundestaffeln (RHS) verschiedener Organisationen zur Unterstützung der Polizei Hessen bei der Suche nach vermissten, hilflosen Personen ab. Im Januar 2007 wurde dies dem Fachbereich Diensthundwesen der Polizeiakademie Hessen (HPA) übertragen. Bislang wurden Vereinbarungen mit 43 Rettungshundestaffeln, die in zahlreichen Vereinen und Verbänden organisiert sind getroffen.

Besondere Bedeutung ist der Tatsache zuzuschreiben, dass alle Personen der Rettungshundestaffeln ehrenamtlich tätig und für die Polizei jederzeit erreichbar sind. Zu Ihrem hohen Engagement investieren sie nicht unerhebliche persönliche Mittel und sind stets kostenfrei tätig. Die Rettungshundestaffeln gehören einerseits den großen Hilfsorganisationen wie z. B. DRK, Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund,  THW und Feuerwehr an, andererseits handelt es sich auch um rein private Staffeln, die jedoch in Motivation und Qualität den großen Verbänden gleichzusetzen sind. Hervorzuheben ist, dass diese Form der Zusammenarbeit der Polizei Hessen mit den hessischen Rettungshundestaffeln, die in diesem Jahr seit 20 Jahren Bestand hat, in der Bundesrepublik einmalig ist und sich für beide Seiten sehr bewährt hat. Aufgrund der guten Zusammenarbeit der Staffeln mit der Polizei Hessen wurde im Rahmen der diesjährigen Staffelleitertagung beschlossen, das 20jährige Jubiläum der Kooperation im Rahmen einer kleinen Feier zu würdigen. Dieses Sommerfest fand dann am 05.09.2015 in der Liegenschaft des Fachbereichs Diensthundwesen der HPA in Mühlheim am Main statt. Neben den rund 200 Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführern kamen auch zahlreiche Ehrengäste.

Begrüßt wurden alle durch den Leiter des Festkomitees, Herrn Alexander Strombach, ASB Mittelhessen, der das Sommerfest mit Unterstützung der Pressestelle der Polizeiakademie ganz hervorragend vorbereitet hatte. Anschließend überbrachte  der Präsident der HPA – Herr Präsident Gert Fischer- Grußworte, auch im Namen des Herrn Staatssekretärs Koch, der kurzfristig aufgrund einer aktuellen Lage, absagen musste. Herr Fischer hob  in seiner Ansprache die überaus gute Zusammenarbeit der Polizei mit den ehrenamtlichen Rettungshundestaffeln hervor und betonte die hohe Anerkennung der Landesregierung für dieses ehrenamtliche Engagement. Er dankte allen aktiven Mitgliedern der Rettungshundestaffeln aber auch deren Angehörigen, ohne deren Unterstützung das Ehrenamt nicht in diesem Umfang ausgeübt werden kann.

Der Laudator, Herr Stefan Stroh (Johanniter-Unfall- Hilfe), ein Mann der ersten Stunde, stellte die Entwicklung dieser einzigartigen Zusammenarbeit der RHS mit der Polizei, aber auch der RHS untereinander dar und zog insgesamt eine positive Bilanz. Ihm folgte Herr Trebus, Ehrenvorsitzender des ASB – Regionalverband Mittelhessen der das private Engagement der Hundeführerinnen und  Hundeführer würdigte.

 

Herr Kappen, Bundesverband Rettungshund e.V., würdigte ebenfalls das ehrenamtliche Engagement  der Mitglieder aller RHS, unabhängig von der Verbandzugehörigkeit und machte deutlich, dass alle an einem Strang ziehen, um Menschenleben zu retten.

Daniela Neika, als Sprecherin der sogenannten freien Staffeln, zeigte sich ebenfalls erfreut über die Entwicklung der Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren und resümierte, dass die Akzeptanz der freien Staffeln mittlerweile gelebte Praxis ist. Frau Neika, die ebenfalls als Frau der ersten Stunde bezeichnet werden kann, zeigte aber auch auf, dass die Hoffnung, auf eine erfolgreiche Fortsetzung  des hessischen Vorzeigemodells nur dann berechtigt ist, wenn sich alle weiterhin um eine gute  Zusammenarbeit bemühen

 

Als Überraschungsgast konnte auch der Politiker und Abgeordnete des hessischen Landtags, Herr Ismail Tipi, begrüßt werden, der sich in vielen Einzelgesprächen sehr genau über die Arbeit der Rettungshundeführerinnen und  –hundeführern aber auch über die Inhalte der bestehenden Kooperation mit der hessischen Polizei informierte.

Bei kalten Getränken, gutem Essen und angenehmer Musik wurde dann diese bisher einzigartige Gelegenheit für viele Gespräche genutzt. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass das Sommerfest nur durch die tatkräftige und professionelle  Unterstützung des Versorgungszugs des ASB Offenbach sowie des THW Groß-Gerau gelingen konnte.

 gez. Günther                  

Vorführung: Windhundrennen in Bad Homburg

Bei tropischen Temperaturen von fast 35 °C war Ende August die Rettungshundestaffel Friedberg
wieder aufgerufen, im Rahmen des Windhunderennens in Bad Homburg, ihr Können unter
Beweis zu stellen.
Den Anfang machte ein 6 Monate alter Labrador, der seine große Lust am Spielen mit Frauchen
zeigte, obwohl verführerisch in unmittelbarer Nähe die Gewinnerpokale mit wohlriechenden Hundeleckerlies lockten. „Aber wer mal ein großer Rettungshund werden möchte, darf sich auch als
Retriever davon nicht beeindrucken lassen“.


Anschließend wurde demonstriert, wie  Rettungshundeführer einfühlsam und mit viel guter Wurst
einem Hütehund klarmachen, dass dieser auch bellen und nicht nur schön schauen kann. Für einige
Hunde immer wieder eine besondere Herausforderung.


Und dann kamen die geprüften Rettungshundeteams. Trotz Ablenkung durch die vielen
Hundegerüche, spielenden Kinder und leckerer Bratwurst, zeigten diese, worauf es bei der
Rettungshundearbeit ankommt. Kinder aus dem Publikum wurden vor den Hunden versteckt,
gefunden und durch Bellen angezeigt. Auch ein Tarnanzug und ein Papphaus hielten die Hunde nicht
davon ab, die darin versteckten Menschen zu finden. Da aber auch der „ Hundeknigge“ nicht zu kurz
kommen durfte, zeigten zwei souveräne Hunde am Ende der Vorstellung auch noch die Kür einer
guten Erziehung und tiefen Bindung zu ihren Besitzern.

Ein rundum gelungener Nachmittag, an den die Rettungshundestaffel Friedberg noch lange
zurückdenken wird.

Vorführung: Tierheimfest in Butzbach

Eine weitere Vorführung zeigte die Rettungshundestaffel anlässlich des Sommerfestes des Tierheims in Butzbach. Wir danken für die Einladung! Im Rahmen eines bunten Programms und bei bestem Wetter zeigten die Rettungshunde Elemente aus ihrer täglichen Arbeit. Neben der Gerätearbeit wurden auch Tricks und Unterordnungsübungen gezeigt. Im Verlauf konnten sich Kinder aus den Zuschauerreihen selbst verstecken und sich von den Hunden finden lassen. Unsere Hunde meisterten alle Aufgaben wie immer mit Bravour unter den recht ungewohnten Bedigungen mit vielen, vielen Hunden im Zuschauerraum, Ziegen und Schafe auf der Weide nebenan und einem Pferd an der Vorführfläche. Die Hunde ließen sich nicht ablenken und gingen ihrem "Job" nach. Auch gab es immer wieder Szenenapplaus. An einem Stand informierte die Rettungshundestaffel interessierte Besucher über Aufgaben der Hunde und die Ausbildungsabläufe bis zur Prüfung und Einsatzfähigkeit.

Besuch der Hundebegleiter des Tierheims Giessen

Anfang Juli wurde die Rettungshundestaffel von einigen Hundebegleitern des Tierheims Giessen besucht. In einem gemeinsamen Training wurden die Voraussetzungen, die ein Hund für die Rettungshundeausbildung mitbringen muss deutlich, ebenso das zeitliche Pensum, welches die Hundebesitzer zu leisten bereit sein müssen. Gleichzeitig konnten sich die Hundebegleiter auch für die Rettungshunde verstecken und so einmal live erleben, was im Fall eines Fundes passiert. Für alle Teilnehmer war es ein spannender und lehrreicher Austausch, der allen viel Spaß bereitete. Hintergrund des Besuchs war die Frage, sind eventuelle Tierheimhunde für die Rettungshundeausbildung geeignet und wie kann man die neuen Besitzer in der Richtung beraten.

Rettungshundeeignungstest in Wallau

Im Juni stellten sich zwei angehende Teams der ersten Hürde in der Rettungshundeausbildung, dem Rettungshundeeignungstest. Stephi mit Labrador Rüde Oskar (rechts im Bild) und Esther mit Australian Kelpie Hündin Suki (links im Bild) absolvierten in Wallau eine Vielzahl von Aufgaben und erhielten am Ende von den Bewerterinnen ein sehr prositives Urteil und die Urkunden für die bestandene Prüfung. Bereits im September 2015 werden sich zwei weitere Teams dem Eignungstest für Rettungshunde stellen.

Ruhe bewahren auch in ungewohnten Situationen- Oskar ist total entspannt.
Ein ausgiebiges Spiel mit verschiedenen Menschen ist Teil desTests.

Vorführung: 150 Jahre DRK Büdingen

Vom 3.-7. Juni 2015 feierte das DRK Büdingen 150 jähriges bestehen. Zum Familientag am Sonntag präsentierte die Friedberger Rettungshundestaffel ihre Tätigkeit. Die verschiedenen Arbeitsbereiche  sowie die Ausbildungsstadien des Welpen bis zum geprüften Rettungshund wurden dargestellt. Auch konnten sich mutige Kinder selbst für die Hunde verstecken.
An einem Stand wurde über die ehrenamtliche Arbeit informiert und Informationsmaterial für Groß und Klein verteilt.

Vorführung: Weltrotkreuztag in Neu-Anspach

Einige Bilder der Vorführung:

Vielen Dank für das zur Verfügung stellen der Bilder.

Trainingswochenende der Rettungshundestaffel Friedberg-Wöllstadt

Einige Bilder vom Trainingswochenende

Nelly übt unter großer Ablenkung.
Auch das Schicken zu verschiedenen Punkten wurde trainiert.
Percy zeigt die Möglichkeiten der Arbeit auf Distanz.
Nach dem Fund führt Mascha ihre Hundeführerin zur Versteckperson.
Grisu kurz vor dem Start.
Grisu arbeitet konzentriert auf dem Baumstamm.
Seinen Fund meldet Wall-E lautstark bellend.
Konzentrationsvermögen und Balance wurde gemeinsam erarbeitet.
Mascha ist bereit und wartet nur auf das Startkommando ihrer Hundefüherin.
Auch Jolie übt sich im balancieren auf dem schmalen und wackeligen Baumstamm.
Layla war erfolgreich und tritt nun den steilen Weg zur nächsten Übung an.
Diego kurz vor dem Start in die Suche.
Layla auf der Suche nach der Versteckperson.
Mit Spannung geht es in die Suche.
Diego findet die Versteckperson auch an ungewöhnlichen Orten.
Nelly prüft ganz genau, was sich darin befindet.
Grisu flitzt durch den unwegsamen Wald.
Percy waret auf seinen Sucheinstaz.

Rettungshundeprüfung April 2015 in Friedberg

Am Wochenende des 25./26.04.2015 organsierte die Friedberger Rettungshundestaffel eine Flächenprüfung im Raum Altenstadt. 19 Teams stellten sich der Herausforderung- 7 konnten diese erfolgreich absolvieren, 3 Teams konnten die Prüfung wegen eines heraufziehenden Unwetters leider nicht zu Ende bringen.
Insgesamt war es dennoch eine schöne Prüfung mit vielen tollen Teams und sehr guten Prüfern, die beide Tage gut gelaunt und routiniert über die Bühne brachten.
Anja mit Mascha und Esther mit Diego und Jolie konnten in allen Bereichen überzeugen und stehen somit auch weiterhin für Einsätze zur Verfügung.

Impressionen der ersten Trainings 2015

Ein paar Bilder aus den ersten Trainings im neuen Jahr. Zum vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken.

Unser neustes Staffelmitglied Nelly beginnt ihre Ausbildung.
Wall-E startet motiviert zur Suche.
Sabina und Layla auf dem Weg zum Suchgebiet.
Mascha sucht ihre Versteckperson.
Percy verbellt lautstark und meldet so seinen Fund.
Katrin setzt ihren Hund Grisu zur Suche an.
Nachdem Mascha gefunden hat, meldet sie ihren Fund und führt ihre Hundeführerin Anja zur Versteckperson.
Jolie führt ihre Hundeführerin nach dem Fund zur vermissten Person.

Rettungshunde zu Gast im Georg Büchner Gymnasium in Bad Vilbel

(AK) Anfang März besuchten zwei Rettungshundeteams die 5. Klasse des Georg Büchner Gymnasiums in Bad Vilbel. Im Rahmen des Biologieunterrichts wurde das Thema "Hund" und deren Einsatzmöglichkeiten besprochen. Zunächst gab es einen kleinen Theorieteil im Klassenraum.

Es wurden viele Fragen gestellt und so die ganze Bandbreite von der Ausbildung der Hunde sowie der Menschen und die unterschiedlichen Sucharten und möglichen Anzeigeformen behandelt. Auch wurde das Equipment für die Einsätze präsentiert. Zur Vorbereitung der praktischen Vorführung auf dem Schulhof wurde mit den Schülern die 12 goldenen Regeln im Umgang mit dem Hund durchgenommen. Auf dem Schulhof wurde kurz der Ausbildungsweg vom Spielen mit dem jungen Hund über die Anzeigeformen "Verbellen" und "Rückverweis" bis zur Suche mit dem ausgebildeten Hund gezeigt. Die Kinder waren begeistert. Auch durften sie sich mit verstecken und von den Hunden suchen lassen. Das Gebell von der Rettungshündin Lola lockte natürlich auch andere Klassen an die Fenster. Sowohl die Rettungshundeteams als auch die Kinder hatten viel Freude an der gemeinsamen Veranstaltung.